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Zwischen den Noten des Lebens

Lesung & Vortrag mit Musik zur Geschichte und Kultur deutscher Sinti und Roma Fr., 23.10.2026, 17:00 - 21:00 Uhr, TABULA MAGICA Cultur im Centrum, Neue Straße 6, 26316 Varel Der Sinti-Verein Maro Tchatchepen e.V. lädt am 23. Oktober 2026 zu einer „Polyphonen Lesung mit Live-Musik“ ins TABULA MAGICA Cultur im Centrum in Varel ein unter dem Titel „Zwischen den Noten des Lebens“. Die Veranstaltung ist Teil der erstmals stattfindenden „Upre Kethane – Aktionswochen gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma“, die vielfältige Perspektiven auf Geschichte, Gegenwart und Lebensrealitäten von Sinti und Roma sichtbar machen. Im Mittelpunkt stehen persönliche Erinnerung und historische Forschung zur Verfolgung der Sinti und Roma während des Nationalsozialismus und zum Umgang mit dieser Geschichte im geteilten Deutschland. ​Manolito Steinbach, 1. Vorsitzender von Maro Tchatchepen e.V. und Nachfahre von Familienangehörigen, die während der NS-Zeit verfolgt, inhaftiert und ermordet wurden, berichtet in seiner Lesung „Zwischen den Noten des Lebens“ aus seinem Leben als deutscher Sinto und aus der Geschichte seiner Familie. Als Angehöriger einer deutschen Sinti-Jazz-Musikerfamilie verbindet er persönliche Erinnerung mit einem Blick auf die Geschichte der Sinti in Deutschland. ​Anschließend spricht die renommierte Antiziganismus-Expertin Verena Meier-Zekić über die Rolle der Magdeburger Kriminalpolizei im NS-Völkermord an Sinti und Roma. Auf bisher unerschlossenen Akten basierend zeigt sie, welche Handlungsspielräume lokale Täterinnen und Täter sowie die Verfolgten nutzten, welche Rolle die soziale Kategorie Geschlecht spielte und wie unterschiedliche gesellschaftliche Akteure den Gewaltapparat stützten und mit ihm kollaborierten. ​Die promovierte Historikerin wurde in diesem Jahr für ihre Forschungen mit dem Dan David Preis, einem der weltweit bedeutendsten Geschichtspreise, ausgezeichnet, der weltweit größte Geschichtspreis, der herausragende wissenschaftliche Leistungen würdigt, die neue Perspektiven auf die Vergangenheit eröffnen und zu einem tieferen historischen Verständnis in der öffentlichen Debatte beitragen. ​Begleitet wird die Veranstaltung von der Sinti Jazz Connection feat. Romani Weiß und Hanna Bienert. Im Anschluss an Lesung und Vortrag besteht Gelegenheit zum Austausch. Ein Mini-Konzert der Musiker bildet den musikalischen Abschluss des Abends. Nähere Infos

Zwischen Akten und Leerstellen – Sinti und Roma in Sachsen erforschen

Extern
Workshop angeleitet von Alexander Rode, Historiker aus Leipzig. Donnerstag, 29. Oktober 2026 – Freitag, 30. Oktober 2026, Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen, Antonstraße 31, 01097 Dresden Wie lässt sich die Geschichte von Sinti und Roma in Sachsen im Archiv erforschen? Welche Bestände sind einschlägig, wie findet man relevante Akten – und wie geht man mit Quellen um, die häufig von Behörden stammen, die Sinti und Roma erfassten, kontrollierten und verfolgten? Der Workshop richtet sich an Interessierte ohne oder mit wenig Archiverfahrung. Am Beispiel ausgewählter Bestände des Sächsischen Hauptstaatsarchivs Dresden werden grundlegende Arbeitsschritte historischer Recherche praktisch nachvollzogen: von der Suche im Findbuch über die Bestellung und Sichtung von Akten bis zur Einordnung und Kritik einzelner Dokumente. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie sich Behördenquellen lesen lassen, ohne ihre Perspektiven und Zuschreibungen ungeprüft zu übernehmen und Stereotype zu reproduzieren? Denn gerade bei der Geschichte von Sinti und Roma ist die Überlieferung häufig lückenhaft und zugleich stark von Polizei, Verwaltung und anderen staatlichen Stellen geprägt. Der Workshop möchte deshalb nicht nur in die praktische Archivarbeit einführen, sondern auch dazu ermutigen, selbst weiterzuforschen, Leerstellen sichtbar zu machen und vorhandene Quellen kritisch neu zu lesen. Eine Veranstaltung des Fachnetzwerk Antiromaismus/Antiziganismus. Nähere Infos

THE OTHERED CHILD: ROMA (AND) CHILDHOOD BETWEEN HISTORY AND ANTIGYPSYIST FANTASY

Interdisciplinary digital workshop on October 29–30, 2026. The online workshop will bring together scholars from various fields across the globe to explore a topic that has received strikingly little critical attention: the representation of Roma childhood and children within cultural imaginaries, set in direct contrast to the historical realities that shaped their lived experiences. The workshop sessions are not public but are open to colleagues working in the field. The workshop is convened by Dr. Radmila Mladenova (Critical Film & Image Hub, Research Centre on Antigypsyism, Heidelberg University), Dr. Joey Rauschenberger (Department of History, Heidelberg University), and Dr. Ismael Cortès (UNESCO Chair of Philosophy for Peace, Jaume I University). Partners of the workshop are Instituto de Cultura Gitana, Madrid and Upre Kethane! – Aktionswochen Sinti Roma. The Critical Film & Image Hub, funded under the federal program “Living Democracy!” of the German Federal Ministry for Education, Family Affairs, Senior Citizens, Women, and Youth (BMEFSFJ), investigates the mechanisms of visual antigypsyism.

Gemeinsam Romanes feiern

5. 11. 2026, 14 - 19 Uhr, DJH Jugendherberge Kiel, Johannesstraße 1, 24143 Kiel Impulsvortrag: Romanes in Deutschland: Sprache, Identität und gesell- schaftliche Teilhabe - Janka Vogel, Südosteuropawissenschaftlerin Vorstellung ausgewählter Maßnahmen - Hannah Lohmann, Melde- und Informationsstelle Antiziganismus Schleswig-Holstein (MIA SH); Jasmin Schaupmann, Ansprechstelle Antirassismus und Wertebeauftragte (ASAW), der Landespolizei Schleswig-Holstein Workshops: Commmunity Empowerment - Shlica Weiß, Sozialpädagogin Antiziganismus-Sensibilisierungstraining - Janka Vogel, Südosteuropawissenschaftlerin Nähere Infos

I SAW A ‚SUNO‘

Extern
Film, SPECTRUM KATALIN BÁRSONY HU/BE 2025 92 min.; ORIGINAL TITLE: SUNO DIKHLEM. 5. November 2026, 15:30 Uhr in der KAMMERBÜHNE, Wernerstraße 60, 03046 Cottbus 6. November 2026, 10:15 Uhr im OBENKINO, Str. der Jugend 16, 03046 Cottbus One night, the police come. Nasmi Hasani grew up in Germany, well integrated – until the morning he and his family are deported. The case made headlines at the time. Their destination: a refugee camp in northern Kosovo, a country Nasmi had never known. Katalin Bársony followed the Hasani family for years – from the deportation to their return to Germany, from Nasmi's childhood into his adult life. Over fifteen years, an intimate long-term portrait has emerged that makes visible the hidden cost of forced returns: twelve people in one room, no electricity, no clean water, bitter cold in a ruined camp in Leposavić. And the feeling of being foreign, of being shut out. The Hasani family is among the roughly 14,000 people who, up until 2013, were involuntarily returned from Germany to Kosovo under visa liberalisation and readmission agreements. The situation of the Roma was largely ignored in the post-war negotiations – even though their position was especially precarious: as a minority among minorities, many Roma were seen as having sided with the Serbs during the Kosovo war, which exposed them to the hostility of both dominant groups after the war. Albanians and Serbs distrusted them alike. In the camp in Leposavić, the family encounters this anti-Roma sentiment every day; the images of a burned-down Roma settlement in Mitrovica speak for themselves. The three Hasani brothers – Nasmi, Vedat, Sedat – navigate between languages and identities: Romani, Serbian, Albanian, German. Caught between Albanian and Serbian nationalism, without access to education, without secure status. Bársony, herself a Romani woman and a member of the Dialogue jury at FilmFestival Cottbus in 2013 during a focus on Roma cinema, tells this story from the inside – with vérité footage, quiet conversations and the Gurbeti Romani dialect, which in the film functions not as an ethnographic detail but as a living language. The title goes back to a conversation with Nasmi: "Every night I dream of going home." A dream – ‘suno’ in Romani – that runs through the film like a quiet undertone. I SAW A 'SUNO' bears witness to what deportation policy does to real lives – and to the strength it takes, in such a situation, not to give up but to fight to come back. A fight that also enriches the society here, of which Nasmi and his family are a part. Nähere Infos

Selbstartikulation und europäische Verfolgungsgeschichte

2. Tagung der DFG-Forschungsgruppe „Antiziganismus und Ambivalenz in Europa (1850–1950)“, 9.–11. November 2026 · Internationales Wissenschaftsforum Heidelberg, Universität Heidelberg, Forschungsstelle Antiziganismus, Hauptstraße 216, 69117 Heidelberg Unter dem Titel „Selbstartikulation und Europäische Verfolgungsgeschichte“ widmet sich die Tagung dem Spannungsverhältnis zwischen Formen der Selbstrepräsentation von Sinti* und Roma* und den europäischen Verfolgungs- und Ausschlussmechanismen vom späten 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Ausgerichtet wird die Tagung gemeinsam von dem Teilprojekt 5 „Publizistik von Rom*nja in der Zwischenkriegszeit (1918–1939)“ unter der Leitung von Prof. Dr. Iulia-Karin Patrut an der Europa-Universität Flensburg sowie dem Teilprojekt 6 „Transformationen des polizeilichen antiziganistischen Diskurses:Vom ‚rassischen‘ Paradigma zur genozidalen Praxis (1850–1950)“ unter der Leitung von Prof. Dr. Tanja Penter und Dr. Frank Reuter an der Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg. Im Zentrum stehen Fragen nach publizistischen, politischen und kulturellen Formen der Selbstartikulation, nach Gegenwissen und Widerständigkeit sowie nach der Verschränkung antiziganistischer Wissensordnungen mit institutionellen Machtstrukturen. Das Tagungsprogramm bringt die Perspektiven verschiedener Teilprojekte der Forschungsgruppe miteinander ins Gespräch. Drei thematische Schwerpunkte strukturieren dabei die Diskussionen: 1. Medien, Formen und Kontexte der Selbstartikulation, 2. Prozesse der Narrativierung und Wissensproduktion sowie 3. institutionalisierte Machtverhältnisse und Formen des Widerstands. Neben den Mitgliedern der DFG-Forschungsgruppe werden internationale Gäste aus der Forschung und Kulturarbeit ihre Expertise in die Tagung einbringen. Durch diese unterschiedlichen Perspektiven werden aktuelle Forschungsfragen zum Verhältnis von Selbst- und Fremdrepräsentation interdisziplinär diskutiert und in einen breiteren wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Dialog eingebettet. Nähere Infos

Jenseits der Kategorie „Displaced Person“. Vielfalt, Mehrfachidentitäten und Agency nach 1945

Tagung | 9.–10. November 2026 | Palais Claudiana, Herzog-Friedrich-Straße 3, 6020 Innsbruck. Unter anderem Vorträge von Sarah Grandke: Romani People as Displaced Persons after the Second World War; Peter Sandner: Frankfurt am Main, Kruppstraße: Zwangslager – Deportationsort – Anlaufstelle für Sinti und Roma. Der eineinhalbtägige Workshop „Jenseits der Kategorie ‚Displaced Person‘. Vielfalt, Mehrfachidentitäten und Agency nach 1945“ widmet sich der Vielfalt der Erfahrungen, Identitäten und Handlungsspielräume von Menschen, die nach 1945 von Verfolgung, Flucht, Vertreibung und Migration betroffen waren. Im Mittelpunkt stehen die Möglichkeiten und Grenzen der Kategorie „Displaced Person“ für die Forschung sowie Fragen nach Agency, Mehrfachzugehörigkeiten, Inklusion und Exklusion. Ziel der Tagung ist es, aktuelle Forschungsansätze zur Geschichte von Displaced Persons und verwandten Gruppen miteinander ins Gespräch zu bringen und neue Perspektiven auf Vielfalt, Identität, Agency sowie die historische Konstruktion von Flüchtlings- und Migrantenkategorien nach 1945 zu diskutieren. Besonderes Augenmerk gilt dabei biografischen und mikrohistorischen Zugängen sowie transnationalen und wissensgeschichtlichen Fragestellungen, die dazu beitragen können, die Komplexität von Erfahrungen von Displacement in der Nachkriegszeit genauer zu erfassen. Weitere Informationen zum Tagungsprogramm sowie den Vortragenden folgen auf der Webseite des Instituts für Zeitgeschichte. Nähere Infos

Geschichte und Gegenwart der Sinti* und Roma*, Bürgerrechtsbewegung & Antiziganismus

Extern
Serenada Schneeberger (Verband Deutscher Sinti und Roma Landesverband Bayern e. V.), Dienstag, 17. November 2026, Hörsaal B1, Universität Vechta, Driverstraße 22, 49377 Vechta & online zugeschaltet. In ihrem Vortrag beleuchtet Serenada Schneeberger die Geschichte und Gegenwart der Sinti und Roma und verbindet historische Erfahrungen mit heutigen Formen von Antiziganismus, Racial Profiling und gesellschaftlicher Ausgrenzung. Dabei geht sie auch der psychologischen Frage nach, wie Vorurteile und Stereotype entstehen, weitergegeben werden und welche Auswirkungen sie auf Betroffene und die Gesellschaft haben. Nähere Infos

Buchvorstellung „Kriminalpolizei und Völkermord. Die NS-Verfolgung von Sinti und Roma in Magdeburg und die Aufarbeitung in der SBZ/DDR“

Mi., 25.11.2026, 17:00 bis 18:30 Uhr, Landesarchiv Sachsen-Anhalt, Abteilung Magdeburg,  Brückstraße 2, 39114 Magdeburg Dr. Verena Meier (Forschungsstelle Antiziganismus/Universität Heidelberg) präsentiert erstmals die Publikation ihrer preisgekrönten Studie zur NS-Verfolgung von Sinti und Roma in Magdeburg sowie deren Aufarbeitung in SBZ/DDR. In einer aufschlussreichen Analyse bietet sie Einblicke in NS-Täterschaft, Formen des Widerstandes der Verfolgten und Nachwirkungen nach 1945. Nähere Infos

Antiziganismus in der Schule

Extern
"Ich bin gezwungen, es doppelt so gut wie die anderen zu machen" - im Gespräch mit jungen Sinti und Roma am 4. Dezember 2026, 14:00 – 17:00 Uhr im Bildungsforum gegen Antiziganismus, Prinzenstraße 84.2, 10969 Berlin Schulen sind für viele Kinder und Jugendliche aus den Communities der Sinti und Roma kein sicherer Ort: Abwertung, Ausgrenzung und systematische Diskriminierung sind häufig Alltag. Auf der Veranstaltung wird diesen Erfahrungen nachgegangen – mit Inputs, Gesprächen und einem Panel mit ehemaligen Schüler*innen, Bildungsexpert*innen und Aktivist*innen. Wie kommen wir zu einer antiziganismuskritischen Schule? Moderiert wird das Gespräch von Bilge Cömert (Melde- und Informationsstelle Antiziganismus e.V.). Danach bleibt Zeit für Austausch & Begegnung beim Stay Together. Nähere Infos

Vergangene Termine

Unsere Stimme, Unsere Erfahrungen

Extern
Mittwoch, 21. Oktober, 18 Uhr, Kresslesmühle Augsburg, Barfüßerstraße 4, 86150 Augsburg Der „Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Bayern“ ist mit einer Veranstaltung bei den „Aktionswochen gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma“ dabei: In „Unsere Stimme, Unsere Erfahrungen“ stellt die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) Bayern aktuelle Zahlen zu antiziganistischen Vorfällen vor. Anschließend diskutieren Stimmen aus der Community und der Antidiskriminierungsarbeit. Nähere Infos

„Entangled Others“

Extern Markus End
60th Anniversary Symposium of the Journal "Patterns of Prejudice". 16.10.2026 10:00 bis 17.10.2026 16:00, Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10117 Berlin, Senatssaal The journal Patterns of Prejudice is celebrating its 60th anniversary. To mark this milestone, Elisabeth Becker (co-editor, Universität Heidelberg) und Mohammad Gharaibeh (member of the editorial board) invite to the symposium Entangled Others. Following chairs and speakers: Zubair Ahmad (Freie Universität Berlin) Ammar Aldudak (Humboldt-Universität zu Berlin) Anoushka Alexander-Rose (Universität Heidelberg / University of Southampton, Winchester School of Art) Sina Arnold (Technische Universität Berlin) Sam Berlin (Durham University) Markus End (Technische Universität Berlin) Michal Fuchs (Burg Giebichenstein University of Art and Design Halle) Noa Ha (German Center for Integration and Migration Research) Brian Klug (University of Oxford, emeritus) Cilly Kugelmann (formerly Jewish Museum Berlin) Tony Kushner (University of Southampton) Barbara Rosenbaum (University of Southampton) Salman Sayyid (University of Leeds) Joachim Schlör (University of Southampton, emeritus) Marc Wrasse (Curator)

„Unsere Heimat Köln – verfolgt, zurückgekehrt, geblieben“

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Unsere Geschichte. Unsere Stimmen. Unsere Heimat. 15. Oktober 2026 ab 17:00 Uhr, Sinnersdorfer Straße 196, 50769 Köln Die Sinti Allianz NRW e. V. und Menschen aus der Sinti- und Roma-Community laden die Nachbarschaft und alle interessierten Kölnerinnen und Kölner zum Kennenlernen und Austausch ein. Zum Auftakt des zweitägigen Projekts wird eine Ausstellung über Kölner Sinti- und Roma-Familien gezeigt: über ihre Verfolgung im Nationalsozialismus, den Verlust ihrer Angehörigen und die Rückkehr der Überlebenden nach Köln. Auch das Leben heute steht im Mittelpunkt: Sinti und Roma erzählen selbst von ihrem Alltag, ihren Erfahrungen und davon, was Heimat für sie bedeutet. „Frag uns – miteinander statt übereinander“: Kommt mit uns ins Gespräch, stellt eure Fragen und lernt die Menschen hinter den Geschichten kennen. Ergänzend ist ein Workshop zu „Antiziganismus damals und heute“ vorgesehen. Nähere Infos

#OpenUP | Antiziganismus im Hochschulkontext

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eine Einführung der Universität Potsdam (online Lunch Talk); Mittwoch, 14.10.2026 | 12:00 - 13:00 Uhr | online via Zoom Der einstündige Online-Workshop „Antiziganismus im Hochschulkontext“ bietet einen kompakten Einstieg in Erscheinungsformen und Wirkungsweisen von Antiziganismus an Hochschulen. Im Fokus stehen die Sensibilisierung für diskriminierende Strukturen, die Einordnung hochschulbezogener Handlungsfelder sowie erste Impulse zur Reflexion eigener Wahrnehmungs- und Handlungspraxen. Mit Alicia Delis - Bildungsbotschafter*innen gegen Antiziganismus Nähere Infos

Antiziganismus in Bayern

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Im südpunkt, Pillenreuther Straße 79, 90459 Nürnberg beginnt am Mittwoch, 14. Oktober, 19:00 Uhr die Veranstaltung. MIA Bayern präsentiert den neuen Jahresbericht 2025. Sinti* und Roma* sind noch immer von Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen, bis hin zu Bedrohungen und gewalttätigen Angriffen. Das Ausmaß und die Erscheinungsformen der spezifischen Form von Rassismus gegen Sinti* und Roma* dokumentiert die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) Bayern. Im Rahmen dieser Veranstaltung präsentiert MIA Bayern den neuen Bericht über antiziganistische Vorfälle im Jahr 2025. Welche Folgen der Antiziganismus für Angehörige der Minderheit haben kann, stellt die Leiterin der communitybasierten Beratung für Sinti* und Roma* in Bayern dar. Anhand von Fallbeispielen erörtert sie auch mögliche Gegenmaßnahmen und Strategien. Die communitybasierte Beratung ist wie MIA Bayern beim Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Bayern, angesiedelt. Im Anschluss ist ein informeller Austausch mit Vertreter*innen der Interessensgruppe „Roma Sinti Nürnberg“ möglich. Nähere Infos
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