Vortrag von Verena Meier (Forschungsstelle Antiziganismus) am 17. Juni (17:30-19:00) auf der Konferenz "‚Mixed' Couples in Europe under Axis Rule“, 17. bis 19. Juni, im Institut für Zeitgeschichte München, Leonrodstraße 46 b, 80636 München
Die Konferenz wird organisiert von Michaela Raggam-Blesch (IfZ, Zentrum für Holocaust-Studien) und Laurien Vastenhout (NIOD Institute for War, Holocaust and Genocide Studies Amsterdam). (Ein online Programm gibt es noch nicht, nur den CfP: https://www.ifz-muenchen.de/zentrum-fuer-holocaust-studien)
Bronisława Wajs in the Black-and-White Film Papusza (2013, PO): A Case Study of Lighting, Framing and Facial Visibility
Vortrag von Dr. Radmila Mladenov auf der NECS Conference „In|Visible“, 18.–20. Juni 2026 ,Université Paul-Valéry Montpellier, 145 Avenue du Val de Montferrand, 34090 Montpellier, France
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Erinnerungskultur, Antiziganismus und eine bis heute offene Forderung
Workshop zur GB*Stadtteilpartnerschaft im GB*Stadtteilbüro, Quellenstraße 149, 1100 Wien am 23.6., 17–19.30 Uhr
Warum gibt es kein zentrales Denkmal für die im Porajmos ermordeten Romnja und Sintizze? Ein Workshop über Geschichte, Anerkennung und gesellschaftliche Verantwortung.
Der Workshop der Initiative Minderheiten widmet sich der Geschichte und Gegenwart von Romnja und Sintizze in Österreich. Im Mittelpunkt stehen die Verfolgung während der NS-Zeit, die Ermordung von über einer halben Million Rom*nja im Porajmos sowie die bis heute oft unzureichende gesellschaftliche Aufarbeitung dieser Verbrechen.
Nach einer Einführung in die Geschichte von Romnja und Sintizze sowie in die Entwicklung des Antiziganismus beschäftigt sich der Workshop mit Fragen der Erinnerungskultur. Besonderes Augenmerk gilt der Forderung nach einem zentralen Denkmal für die Opfer des Porajmos in Österreich – einem Anliegen, das von vielen Vertreter*innen der Community seit Jahren eingebracht wird.
Workshopleiterin Martha Darvas lädt dazu ein, historische Entwicklungen und aktuelle Debatten gemeinsam zu reflektieren.
Der kostenlose und barrierefreie Workshop richtet sich an Erwachsenenbildner*innen sowie alle interessierten Personen und findet im Rahmen der Ausstellung „Was wir fordern! Minderheitenbewegungen in Österreich“ statt.
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Offensive gegen die Diskriminierung von Sinti und Roma
Am 30. Juni spricht Verena Meier (Forschungsstelle Antiziganismus) auf dem Podium während des Fachtags, organisiert von der Antidiskriminierungsstelle und dem Oberbürgermeister Belit Onay der Landeshauptstadt Hannover. Auf dem Podium werden ebenfalls Sylvia Bruns (Dezernentin der Antidiskriminierungsstelle), Jill Strüber (Niedersächsischen Verband für Sinti und Roma e.V.), Danijel Cubelic (Vizepräsident der europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR)) und Alexander Diepold (Vorsitzender der Bundesvereinigung der Sinti und Roma) sprechen. (Ein online Programm gibt es noch nicht)
Antiziganismus als gesellschaftliches Verhältnis – Dimensionen, Kontinuitäten und Erscheinungsformen
03.07.2026 | 18:00 Uhr - 19:30 Uhr, Landeszentrale für politische Bildung, Heilbronner Straße 35, 70191 Stuttgart
Antiziganismus ist eine prägende, aber zu selten thematisierte Facette Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, die tief in gesellschaftlichen Strukturen verankert ist. Antiziganismus wirkt in öffentlichen Debatten, Medienbildern, politischen Diskursen und alltäglichen Zuschreibungen gegenüber Sinti:zze und Rom:nja.
Referentin Nadine Küssner beleuchtet in ihrem Vortrag aktuelle Erscheinungsformen, gesellschaftliche Dynamiken und Besonderheiten dieser Diskriminierungsform. Ziel ist es, den Blick für subtile und strukturelle Ausgrenzung zu schärfen und ihre Bedeutung für die eigene politische Bildungsarbeit zu reflektieren.
Ambivalenzen staatlicher Sicherheit: Ethnische Zuschreibungen, Kontrolle und Selbstverständnis der Volkspolizei gegenüber Sinti und Roma
Vortrag von Verena Meier (Forschungsstelle Antiziganismus) am 9. Juli, 12:10 bis 13:10 auf dem 35. Kolloquium zur Polizeigeschichte, 8 bis. 10. Juli an der Deutschen Hochschule der Polizei. Universität der Polizeien des Bundes un der Länder (DHPol) in Münster, Zum Roten Berge 18-24, 48165 Münster.
Das Kolloquium wird organisiert von Gundula Gahlen (DHPol) und Haydée MareikeHaass (DHPol).
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ROMANI RESPONSES TO PERSECUTION: TRANSNATIONAL HISTORIES OF REPRESSION AND RESISTANCE (1850–1950)
INTERNATIONAL RESEARCH WORKSHOP IN JULY 2026
July 13–14, 2026, United States Holocaust Memorial Museum, 100 Raoul Wallenberg Pl SW, Washington, DC 20024, USA
The Mandel Center will co-convene this workshop with Adrian-Nicolae Furtună, Romanian Academy and National Centre of Roma Culture, and Verena Meier, Research Center on Antigypsyism at the University of Heidelberg. The workshop is scheduled for July 13–24, 2026, and will take place at the United States Holocaust Memorial Museum.
This workshop investigates the longue durée of the persecution of Romani people from 1850 to 1950, a century anchored by the emancipation of Roma from enslavement in the Romanian principalities and culminating in the genocidal violence of the Holocaust.
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Vergangene Termine
Kriminalpolizei und Sinti sowie Roma 1850–1950
Vortrag von Verena Meier am Donnerstag, 11.06.2026, 18:00 - 19:00 Uhr im Polizeimuseum Niedersachsen, Lange Straße 20-22, 31582 Nienburg
Im Vortragsprogramm zur Sonderausstellung „Die vergessenen Helden. Sinti und Roma im Sport“ hält die Historikerin Verena Meier einen Vortrag über das Verhältnis kriminalpolizeilicher Arbeit und der Verfolgung der Sinti und Roma.
Verena Meier beschreibt, wie sich das Verhältnis zwischen Polizei und Sinti und Roma vom Kaiserreich bis nach 1945 entwickelte. Sie zeigt, wie polizeiliche Routinen schon früh entstanden und später die NS-Verfolgung ermöglichten. Sie blickt dabei jedoch nicht nur auf damalige polizeiliche Praktiken, sondern fragt auch nach den Handlungsspielräumen einzelner Täter*innen und Verfolgten.
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On the Narrative Utility of Antigypsyist Tropes
Vortrag von Dr. Radmila Mladenova (Universität Heidelberg) auf der 41. ISSN-Konferenz „Narrative 2026“, 4.–6. Juni 2026, at Bartholins Allé 11, 8000 Aarhus Dänemark; Online; Room 8: Seminar Room, 1441-110 (hybrid)
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HOW I BECAME A PARTISAN
Cinémathèque Leipzig, in der naTo, Karl-Liebknecht-Straße 46, 04275 Leipzig am Mittwoch, 03.06.2026, 19:30 Uhr. OmU
Regisseurin VERA LACKOVÁ macht sich in diesem Film auf Spurensuche in die Vergangenheit ihres Urgroßvaters, ein Rom und Partisane. Selbst im Jahr 2018 stößt sie dabei immer noch auf Widerstand und Antiziganismus. Der Dokumentarfilm zeigt, wie das Leben der Nachfahren eines Partisanenkämpfers auch 75 Jahre nach Kriegsende noch geprägt ist. Hierfür gibt Lacková intime Einblicke in ihr privates Umfeld.
Dabei zeigt sie auch erschreckende Parallelen zwischen der Schreckensherrschaft der Nazis und dem Wiedererstarken heutiger rassistischer Strömungen in Europa.
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Ich war wütend auf die ganze Welt
Informations- und Kulturzentrum der Roma und Sinti in Sachsen (IKS), Karl Liebknecht Str. 54, Südplatz 5, 04275 Leipzig am Dienstag, 02.06.2026, 18:30 Uhr
In diesem autobiografischen Buch erzählt PATRIK BANGA seine Lebensgeschichte und beschreibt auf schonungslose Weise seine Realität als Rom in Tschechien, die geprägt ist von Rassismus, Kriminalität und Polizeigewalt. Immer wieder sucht Banga nach einem echten Ausweg. Viele Male stolpert er, viele Male verliert er. Und immer versucht er dabei dem abwertenden Label “Z***” zu entkommen. Für seine bewegende Erzählung wurde er 2022 mit dem renommierten tschechischen Buchpreis Magnesia Litera ausgezeichnet.
Die Leipziger Buchhandlung ROTORBOOKS wird mit einem Büchertisch mit mehreren Büchern von Roma und Sinti vor Ort sein. Veranstaltung im Rahmen von: Latcho Dives.
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Antiziga… was? Diskriminierung von Sinti und Roma als Thema in Schule und Unterricht
Di, 2. Juni 2026, 14 bis 18 Uhr. Online
Als Beschimpfung auf dem Schulhof, auf Social Media oder als Thema im Schulalltag spielt Antiziganismus immer wieder eine Rolle. Doch was ist Antiziganismus? Welche Rolle spielt er in der Geschichte der Sinti und Roma? Welche Auswirkungen hat er bis heute auch auf die Bildungssituation von Sinti und Roma? Solchen und ähnlichen Fragen gehen wir mit Vorträgen, Filmen und Übungen nach. Die Fortbildung gibt Anregungen für den Unterricht und befasst sich anhand von Fallbeispielen damit, wie man mit Antiziganismus an Schulen umgehen kann.
Zielgruppe: Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte
Leitung: Nathalie Schüler und Dr. Katharina Rhein sind wissenschaftliche Mitarbeiterinnen des Hessischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma. Der Verband ist eine in den 1980er Jahren gegründete Selbstorganisation, die sich für die Verbesserung der Situation von Sinti und Roma in Hessen und für eine Aufklärung zum Thema Antiziganismus einsetzt. Nathalie Schüler ist schwerpunktmäßig für die politische Bildungsarbeit und Katharina Rhein für die politische Beratung im Verband zuständig.
Fortbildung der lea bildungsgesellschaft der GEW Hessen
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FEIERLICHE ERÖFFNUNG von Latcho Dives
Informations- und Kulturzentrum der Roma und Sinti in Sachsen (IKS), Karl Liebknecht Str. 54, Südplatz 5, 04275 Leipzig
Informations- und Kulturzentrum der Roma und Sinti in Sachsen (IKS) eröffnet LATCHO DIVES. Für den musikalischen Auftakt sorgt das DUO RODIN MOLDOVAN mit Cello und Violine.
Feierliche Grußworte von:
VICKI FELTHAUS – Bürgermeisterin und Beigeordnete für Jugend, Schule und Demokratie der Stadt Leipzig
GESINE OLTMANNS – Bürgerrechtlerin und Ehrenbürgerin der Stadt Leipzig
Eröffnung der Ausstellung ROMA BODY von Miklós Déri.
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Between Cultural Appropriation and Ethnic Shifting: The Entangled Histories of Romani Imitation
Taking place on Friday–Saturday, 29–30 May 2026 in the Austrian Cultural Forum in Prague, Jungmannovo nám. 753/18, 110 00 Nové Město, Czechia; online
The conference is organized by the Romani Studies Program at Central European University, in collaboration with Slovo 21 and the Austrian Cultural Forum in Prague, and in partnership with: the Roma Program at the FXB Center for Health and Human Rights (Harvard University), the Critical Romani Studies Department (Södertörn University), the Prague Center for Romani Histories, Faculty of Arts, (Charles University).
This two‑day international conference convenes leading scholars, educators, and practitioners for critical dialogue on anti‑racist, justice‑centered approaches in Romani Studies and related fields. The event foregrounds the interconnected roles of culture, identity, and social justice in challenging structural racism, while amplifying emancipatory scholarship and advocacy for Romani communities and other racialized groups.
Bringing together interdisciplinary perspectives from education, the social sciences, human rights, and cultural studies, the conference seeks to promote inclusive and participatory knowledge production and to jointly rethink the future of anti‑racist research, pedagogy, and policy in Europe and beyond.
The conference is organized as part of Khamoro, the world’s largest Roma cultural festival, offering participants the opportunity to engage in academic discussions alongside a vibrant program of cultural events, performances, and community activities.
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Niemals wegschauen – Wir gedenken und erinnern uns!
23.05.2026, 14:30 - 16:30, Treffpunkt: Vor dem Haupteingang des Bahnhofs Köln Messe/Deutz, Ottoplatz 7, 50679 Köln
Am Samstag, den 23. Mai 2026, lädt die Sinti Allianz Deutschland NRW e. V. zur Gedenkveranstaltung anlässlich der Deportation von Sinti und Roma aus dem Sammellager Köln-Deutz am 21. Mai 1940 ein.
Gemeinsam wird der Opfer des Nationalsozialismus gedacht, erinnert und ein deutliches Zeichen gegen Antiziganismus, Ausgrenzung und das Vergessen gesetzt.
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