13. Oktober @ 14:00 - 18:00, Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestraße 20, Hamburg, 21107
Der Zugang zu angemessenem und bezahlbarem Wohnraum ist ein Menschenrecht und eine grundlegende Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Dennoch erleben Sinti und Roma sowie andere von Antiziganismus betroffene Personen immer wieder Benachteiligungen und Ausgrenzungen auf dem Wohnungsmarkt. Diskriminierung im Wohnbereich hat weitreichende Folgen für die Lebensrealität der Betroffenen und ihre Möglichkeiten zur gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Im Rahmen der Veranstaltung wird die aktuelle Kurzstudie „Antiziganismus und Wohnen“ von MIA e.V. vorgestellt. Die Studie beleuchtet dokumentierte antiziganistische Vorfälle im Bereich Wohnen und zeigt bestehende Handlungsbedarfe auf. Die Ergebnisse werden anschließend in einer Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus Praxis, Interessenvertretung und Zivilgesellschaft vertieft und diskutiert.
Eine gemeinsame Veranstaltung von HiNT – Hamburger Hinweisstelle für rassistische, antisemitische und rechte Vorfälle und MIA – Melde- und Informationsstelle Antiziganismus e.V.
Einführung in das Thema – Dr. Guillermo Ruiz, Geschäftsführer von MIA e.V.
Vorstellung der Studie „Antiziganismus und Wohnen“ – Dr. Thomas Erbel, Autor der Studie und Mitarbeiter bei Amaro Drom e.V.
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Ausstellungseinführung Humanistischer Dialog
14. Oktober 2026, 18:00 Uhr in der Galerie der Stiftung Kai Dikhas, Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstr. 84 I Aufgang 2, 10969 Berlin
Eine Führung durch die aktuelle Ausstellung der Galerie zum Thema Antiziganismus und Antirassismus.
“Die Metamorphose des Denkens ist eine tiefgreifende, schrittweise Transformation des Geistes, die von starren, alten Überzeugungen über Unbehagen und Erkunden zu einem neuen, integrierten Zustand der Erkenntnis und Selbstwahrnehmung führt. Ausgelöst durch provokative Herausforderungen oder bewusste Anstrengungen spiegelt dieser Prozess biologische Veränderungen wieder und ermöglicht es dem Einzelnen, seine Identität, seine Perspektiven und seine mentale Landschaft neu zu gestalten, um den gesellschaftlichen Fortschritt und Inklusion zu fördern und Rassismus und Antiziganismus zu bekämpfen.”
Die Führung ist die Einstimmung für den ersten von drei Humanistischen Dialoge der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg (HABB) 2026.
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Antiziganismus in Bayern
Im südpunkt, Pillenreuther Straße 79, 90459 Nürnberg beginnt am Mittwoch, 14. Oktober, 19:00 Uhr die Veranstaltung.
MIA Bayern präsentiert den neuen Jahresbericht 2025.
Sinti* und Roma* sind noch immer von Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen, bis hin zu Bedrohungen und gewalttätigen Angriffen. Das Ausmaß und die Erscheinungsformen der spezifischen Form von Rassismus gegen Sinti* und Roma* dokumentiert die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) Bayern. Im Rahmen dieser Veranstaltung präsentiert MIA Bayern den neuen Bericht über antiziganistische Vorfälle im Jahr 2025. Welche Folgen der Antiziganismus für Angehörige der Minderheit haben kann, stellt die Leiterin der communitybasierten Beratung für Sinti* und Roma* in Bayern dar. Anhand von Fallbeispielen erörtert sie auch mögliche Gegenmaßnahmen und Strategien. Die communitybasierte Beratung ist wie MIA Bayern beim Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Bayern, angesiedelt. Im Anschluss ist ein informeller Austausch mit Vertreter*innen der Interessensgruppe „Roma Sinti Nürnberg“ möglich.
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#OpenUP | Antiziganismus im Hochschulkontext
eine Einführung der Universität Potsdam (online Lunch Talk); Mittwoch, 14.10.2026 | 12:00 - 13:00 Uhr | online via Zoom
Der einstündige Online-Workshop „Antiziganismus im Hochschulkontext“ bietet einen kompakten Einstieg in Erscheinungsformen und Wirkungsweisen von Antiziganismus an Hochschulen.
Im Fokus stehen die Sensibilisierung für diskriminierende Strukturen, die Einordnung hochschulbezogener Handlungsfelder sowie erste Impulse zur Reflexion eigener Wahrnehmungs- und Handlungspraxen.
Mit Alicia Delis - Bildungsbotschafter*innen gegen Antiziganismus
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„Unsere Heimat Köln – verfolgt, zurückgekehrt, geblieben“
Unsere Geschichte. Unsere Stimmen. Unsere Heimat.
15. Oktober 2026 ab 17:00 Uhr, Sinnersdorfer Straße 196, 50769 Köln
Die Sinti Allianz NRW e. V. und Menschen aus der Sinti- und Roma-Community laden die Nachbarschaft und alle interessierten Kölnerinnen und Kölner zum Kennenlernen und Austausch ein.
Zum Auftakt des zweitägigen Projekts wird eine Ausstellung über Kölner Sinti- und Roma-Familien gezeigt: über ihre Verfolgung im Nationalsozialismus, den Verlust ihrer Angehörigen und die Rückkehr der Überlebenden nach Köln.
Auch das Leben heute steht im Mittelpunkt: Sinti und Roma erzählen selbst von ihrem Alltag, ihren Erfahrungen und davon, was Heimat für sie bedeutet.
„Frag uns – miteinander statt übereinander“: Kommt mit uns ins Gespräch, stellt eure Fragen und lernt die Menschen hinter den Geschichten kennen. Ergänzend ist ein Workshop zu „Antiziganismus damals und heute“ vorgesehen.
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„Entangled Others“
60th Anniversary Symposium of the Journal "Patterns of Prejudice". 16.10.2026 10:00 bis 17.10.2026 16:00, Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10117 Berlin, Senatssaal
The journal Patterns of Prejudice is celebrating its 60th anniversary. To mark this milestone, Elisabeth Becker (co-editor, Universität Heidelberg) und Mohammad Gharaibeh (member of the editorial board) invite to the symposium Entangled Others.
Following chairs and speakers:
Zubair Ahmad (Freie Universität Berlin)
Ammar Aldudak (Humboldt-Universität zu Berlin)
Anoushka Alexander-Rose (Universität Heidelberg / University of Southampton, Winchester School of Art)
Sina Arnold (Technische Universität Berlin)
Sam Berlin (Durham University)
Markus End (Technische Universität Berlin)
Michal Fuchs (Burg Giebichenstein University of Art and Design Halle)
Noa Ha (German Center for Integration and Migration Research)
Brian Klug (University of Oxford, emeritus)
Cilly Kugelmann (formerly Jewish Museum Berlin)
Tony Kushner (University of Southampton)
Barbara Rosenbaum (University of Southampton)
Salman Sayyid (University of Leeds)
Joachim Schlör (University of Southampton, emeritus)
Marc Wrasse (Curator)
Zwischen Akten und Leerstellen – Sinti und Roma in Sachsen erforschen
Workshop angeleitet von Alexander Rode, Historiker aus Leipzig. Donnerstag, 29. Oktober 2026 – Freitag, 30. Oktober 2026, Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen, Antonstraße 31, 01097 Dresden
Wie lässt sich die Geschichte von Sinti und Roma in Sachsen im Archiv erforschen? Welche Bestände sind einschlägig, wie findet man relevante Akten – und wie geht man mit Quellen um, die häufig von Behörden stammen, die Sinti und Roma erfassten, kontrollierten und verfolgten?
Der Workshop richtet sich an Interessierte ohne oder mit wenig Archiverfahrung. Am Beispiel ausgewählter Bestände des Sächsischen Hauptstaatsarchivs Dresden werden grundlegende Arbeitsschritte historischer Recherche praktisch nachvollzogen: von der Suche im Findbuch über die Bestellung und Sichtung von Akten bis zur Einordnung und Kritik einzelner Dokumente.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie sich Behördenquellen lesen lassen, ohne ihre Perspektiven und Zuschreibungen ungeprüft zu übernehmen und Stereotype zu reproduzieren? Denn gerade bei der Geschichte von Sinti und Roma ist die Überlieferung häufig lückenhaft und zugleich stark von Polizei, Verwaltung und anderen staatlichen Stellen geprägt. Der Workshop möchte deshalb nicht nur in die praktische Archivarbeit einführen, sondern auch dazu ermutigen, selbst weiterzuforschen, Leerstellen sichtbar zu machen und vorhandene Quellen kritisch neu zu lesen.
Eine Veranstaltung des Fachnetzwerk Antiromaismus/Antiziganismus.
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Gemeinsam Romanes feiern
5. 11. 2026, 14 - 19 Uhr, DJH Jugendherberge Kiel, Johannesstraße 1, 24143 Kiel
Impulsvortrag: Romanes in Deutschland: Sprache, Identität und gesell-
schaftliche Teilhabe - Janka Vogel, Südosteuropawissenschaftlerin
Vorstellung ausgewählter Maßnahmen - Hannah Lohmann, Melde- und Informationsstelle Antiziganismus Schleswig-Holstein (MIA SH); Jasmin Schaupmann, Ansprechstelle Antirassismus und Wertebeauftragte (ASAW), der Landespolizei Schleswig-Holstein
Workshops: Commmunity Empowerment - Shlica Weiß, Sozialpädagogin
Antiziganismus-Sensibilisierungstraining - Janka Vogel, Südosteuropawissenschaftlerin
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Forum Sinti und Roma 2026
Freitag, 6. November 2026, 13:00 Uhr - Samstag, 7. November 2026, 13:00 Uhr im Humboldt Carré, Behrenstraße 42, 10117 Berlin
Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr thematisch die künftige Arbeit der neueingesetzten Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung des Unrechts an Sinti und Roma in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR nach 1945.
Programmauszug
Begrüßung: Michael Brand, Parlamentarischer Staatssekretär, Beauftragter der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland
Grußworte
Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma
Vorstellung der Aufarbeitungskommission; Podium 1: Das Unrecht nach 1945 aufarbeiten: Erinnern und Perspektiven für die Zukunft; Podium 2: Repräsentation und Miteinander in Gegenwart und Zukunft
Vier parallele Arbeitsgruppen zum Arbeitsprogramm der Kommission
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Geschichte und Gegenwart der Sinti* und Roma*, Bürgerrechtsbewegung & Antiziganismus
Serenada Schneeberger (Verband Deutscher Sinti und Roma Landesverband Bayern e. V.), Dienstag, 17. November 2026, Hörsaal B1, Universität Vechta, Driverstraße 22, 49377 Vechta & online zugeschaltet.
In ihrem Vortrag beleuchtet Serenada Schneeberger die Geschichte und Gegenwart der Sinti und Roma und verbindet historische Erfahrungen mit heutigen Formen von Antiziganismus, Racial Profiling und gesellschaftlicher Ausgrenzung. Dabei geht sie auch der psychologischen Frage nach, wie Vorurteile und Stereotype entstehen, weitergegeben werden und welche Auswirkungen sie auf Betroffene und die Gesellschaft haben.
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Buchvorstellung „Kriminalpolizei und Völkermord. Die NS-Verfolgung von Sinti und Roma in Magdeburg und die Aufarbeitung in der SBZ/DDR“
Mi., 25.11.2026, 17:00 bis 18:30 Uhr, Landesarchiv Sachsen-Anhalt, Abteilung Magdeburg, Brückstraße 2, 39114 Magdeburg
Dr. Verena Meier (Forschungsstelle Antiziganismus/Universität Heidelberg) präsentiert erstmals die Publikation ihrer preisgekrönten Studie zur NS-Verfolgung von Sinti und Roma in Magdeburg sowie deren Aufarbeitung in SBZ/DDR. In einer aufschlussreichen Analyse bietet sie Einblicke in NS-Täterschaft, Formen des Widerstandes der Verfolgten und Nachwirkungen nach 1945.
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Vergangene Termine
AMARO DIVE – Ein Tag, der verbindet
9. Oktober 2026, 13:00–22:00 Uhr, Aquarium, Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin
Gemeinsame Aktionstag im Rahmen der Aktionswochen Sinti und Roma „Upre Kethane!“. Einen Tag lang geht es um Wissen, Austausch, Begegnung und konkrete Handlungsmöglichkeiten gegen Antiziganismus.
Interaktiver Wissenscheck zu Antiziganismus
→ How-To-Workshop zur Fallmeldung mit unserer Dokumentationsstelle
→ Café-Tisch auf Rumänisch & Bulgarisch
→ Kinderprogramm & Gallery Walk zu stereotyper Bildsprache
→ Filmvorführung „Junge Roma heute – zwischen Herkunft und Zukunft“
→ Gespräch mit den Protagonist:innen Estera Stan & Stefan Pavlovic
→ Ausklang mit Rap von „Me SEM Me“ & Musik von DJ Iso
Ob zum Lernen, Austauschen, Vernetzen oder einfach zum gemeinsamen Zusammenkommen.
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DFG-Forschungsgruppe „Antiziganismus und Ambivalenz in Europa (1850-1950)“
Workshop der Europa-Universität Flensburg für den wissenschaftlichen Nachwuchs 04.-09.10.2026, Europa-Universität Flensburg, Auf dem Campus 1, 24943 Flensburg
Die Workshopwoche der DFG-Forschungsgruppe „Antiziganismus und Ambivalenz in Europa (1850–1950)“ widmet sich dem wissenschaftlichen Austausch, der Weiterentwicklung der Forschungsvorhaben und der Stärkung interdisziplinärer Synergien innerhalb der Forschungsgruppe.
In verschiedenen Arbeits- und Diskussionsformaten werden aktuelle Projekte gemeinsam reflektiert, methodische und begriffliche Fragen diskutiert sowie Möglichkeiten für die Zusammenarbeit und den Transfer zwischen den Teilprojekten ausgelotet.
Das Programm umfasst ein Doktorand*innenkolloquium im Ko-Referatverfahren unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus-Michael Bogdal, einen Peer-Review im Ringtausch zur Vorbereitung des ersten Tagungsbandes sowie einen Workshop zu Antiziganismus und seinen intersektionalen Bezügen zu Antisemitismus und (Kolonial-)Rassismus. Eine Forschungsbörse mit externen Gästen, der Austausch zur virtuellen Forschungsumgebung und ein Workshop zur Wissenschaftskommunikation ergänzen die gemeinsamen Arbeitsphasen.
Zwei besondere Programmpunkte öffnen die Workshopwoche zugleich für weitere Perspektiven und den öffentlichen Austausch: Am 7. Oktober stellt Prof. Dr. Klaus-Michael Bogdal bei KUNST&CO e.V. sein Buch über die vergessene Schauspielerin und Malerin Tela Tchaï vor, das im Jahr 2027 veröffentlicht wird (s.u.). Am 8. Oktober gibt Nataliia Tomenko mit ihrem Vortrag „The ARCA Oral History Project“ Einblicke in die Dokumentation von Zeitzeugnissen von Überlebenden des Genozids an den Roma in der Ukraine anhand des internationalen Oral-History-Projekts.
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Lange Nacht der Demokratie: Führung zu »Zweiter Verfolgung« und Bürgerrechtsarbeit
Sonderführung vom Dokumentations- und Kulturzentrum am Samstag, 3. Oktober, um 10 Uhr, Bremeneckgasse 2, 69117 Heidelberg
Als »zweite Verfolgung« wird die anhaltende Diskriminierung, Ausgrenzung und Kriminalisierung der Minderheit in der Nachkriegszeit bezeichnet, als Behörden oft nahtlos an die NS-Rassenverfolgung anknüpften. Überlebende des Völkermords blieben jahrzehntelang weitgehend von Entschädigungen ausgeschlossen. In den 1970er-Jahren begann die Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma, diese Missstände öffentlich anzuprangern.
Die Lange Nacht der Demokratie beginnt in Heidelberg am Vorabend des Tags der Deutschen Einheit und bietet das ganze Wochenende über ein abwechslungsreiches Programm. Von Freitag, 2. Oktober, bis Sonntag, 4. Oktober, gibt es dabei an verschiedenen Orten in der Stadt kostenfreie Aktionen, Workshops, Führungen und Mitmachangebote rund um die Themen Demokratie und politische Bildung.
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Empowerment & Selbstbehauptung – junge Roma in Deutschland heute
Filmabend mit einer kurzen thematischen Einführung und anschließender Diskussionsrunde am 02.10.2026, 18:00 Uhr, Galerie Grimma, Markt 27, 04668 Grimma
Daniel Weißbrodt, Regisseur des Kurzfilms „Sabina thaj o Elvis“ führt durch den Abend und
stellt sich ihren Fragen.
Film "Junge Roma heute zwischen Herkunft & Zukunft". Ein Film von Nadja Tenge, Reportage,
Deutschland 2026, 30 min.
Wer sind die Sinti und Roma in unserer Gesellschaft, denen tief verwurzelte Vorurteile und Antiziganismus entgegenschlagen? Wir begleiten junge Roma, die mit Stereotypen aufräumen und für Selbstermächtigung einstehen; oft im Spagat zwischen Erbe, Identität und den Herausforderungen als Minderheit. Ihr Lernen, Arbeiten und Handeln sind angetrieben vom Ziel
gelebter Vielfalt und echter Zugehörigkeit.
"Sabina thaj o Elvis" (Romanes: Sabina und Elvis) Ein Film von Romano Sumnal e.V., Kurzfilm,
Deutschland 2026, 8 min.
Sabina thaj o Elvis (Romanes: Sabina und Elvis) ist ein deutscher Kurzfilm von Romano Sumnal e.V. in dem Romanes gesprochen wird, dessen Drehbuch von Roma geschrieben wurde, und in dem alle Darsteller von Roma selbst auch Roma sind. Der Film ist ein Empowermentprojekt, in dem junge Leipziger Roma von sich und über sich und ihrer Lebenswelt erzählen. Sabina und Elvis sind zwei junge Roma, die in Leipzig Grünau leben und sich ineinander verlieben.
Der Film wurde vom 29. August bis zum 1. September 2024 in Leipzig in den Stadtteilen Grünau, Plagwitz und Schleußig gedreht.
Kooperationspartner:
· Romano Sumnal e.V.
· Förderkreis für Kunst & Kultur in Grimma
· Netzwerk Landkreis Leipzig inklusiv e.V.
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