• Veranstaltung
  • Ausstellung
  • Seminar

Metamorphose des Denkens

Extern
Ausstellung der Stiftung Kai Dikhas, 12.09.2026, 16:00 Uhr, Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstr. 84.2, 10969 Berlin Die Metamorphose des Denkens ist eine tiefgreifende, schrittweise Transformation des Geistes, die von starren, alten Überzeugungen über Unbehagen und Erkunden zu einem neuen, integrierten Zustand der Erkenntnis und Selbstwahrnehmung führt. Ausgelöst durch provokative Herausforderungen oder bewusste Anstrengungen spiegelt dieser Prozess biologische Veränderungen wieder und ermöglicht es dem Einzelnen, seine Identität, seine Perspektiven und seine mentale Landschaft neu zu gestalten, um den gesellschaftlichen Fortschritt und Inklusion zu fördern und Rassismus und Antiziganismus zu bekämpfen. Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums von Kai Dikhas soll diese Ausstellungen eine breitere Perspektive auf die Arbeit der Stiftung und ihren Kontext herstellen. Historische Kunstwerke treten in einen Dialog mit zeitgenössischer Kunst und zeigen das Weiterdenken der Künstler*innen, die an den Wandel und die Gestaltbarkeit von gesellschaftlichem Zusammenleben und und unserer Welt glauben. Die Überwindung von Rassismus und Ausgrenzung ist eine Ziel und eine Triebfeder, der Bewegung der Künstlerin und Künstler, die Angehörige der Minderheit der Sinti und Roma sind. Ihre selbst Bilder konfrontieren die in der Gesellschaft vorherrschenden Stereotypen über die Minderheiten mit einem lebendigen Selbstbild. Sie tragen zu einer Metamorphose des Denkens aktiv bei. Die Künstlerinnen und Künstler konstruieren eine neue Form einer offenen Gesellschaft, sie ermöglichen uns ein respektvolles und offenes, einander neugieriges Zusammenleben. Ganz im Sinne der Aufklärung ist diese Bewegung eine Selbst-Ermächtigung der Künstlerinnen. Ganz am Anfang der Ausstellung steht inmitten der Kunst eine Druckerpresse als ein Werkzeug künstlerischen Arbeitens, der Reproduktion und Vervielfältigung. Seit 15 Jahren ist Kai Dikhas, auf Romanes in etwa Der Ort des Sehens, ein Ort der Begegnung für Künstler*innen und ihr Publikum. Es ist ein Ort der Freiheit der Kunst, aber auch des Schaffens und Arbeitens, denn es ist viel zu tun. Kurator Moritz Pankok Nähere Infos

„Überleben – das war für uns nicht vorgesehen“

Extern
Das Podiumsgespräch in Mainz erinnert an zwei bewegende Geschichten von Sinti Frauen aus Rheinland-Pfalz, die den Holocaust überlebt haben. Am Mittwoch, den 23. September 2026 | 19.00 in der Vitrine Kultursalon, Große Bleiche 60–62, 55116 Mainz Das antifaschistische Kunstprojekt „Trotz alledem!“ stellt in Kooperation mit der VVN-BdA Mainz i die Porträts und Biografien von Maria Goltz und Karoline Schott vor. Es handelt sich um zwei Frauen aus rheinland-pfälzischen Sinti-Familien, die die nationalsozialistische Verfolgung überlebt haben. Auf dem Podium sprechen: Mathias Meyers, VVN-BdA Mainz, Moderation Jacques Delfeld Jr., Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz Dr. Miriam Breß, Historikerin, Leiterin des Studierendenprojekts „Sinti und Roma in Rheinland-Pfalz“ der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (2025). Im Rahmen des Projekts entstand die Ausstellung „Ermordet – ausgegrenzt – stigmatisiert. Sinti und Roma in Rheinland-Pfalz.“ Dr. Ulrich Rüther, FC Ente Bagdad, Mainz Die musikalische Begleitung übernimmt der Pianist Aaron Weiss. Nähere Infos  

Antiziganismus und Schule – Grundlagen zur Diskriminierung von Sinti* und Roma* in Geschichte und Gegenwart. Perspektivwechsel als Notwendigkeit & Chance

Extern
24.09.2026, 10:00 - 16:00 Uhr, GEW-Geschäftsstelle, Berliner Allee 18, 30175 Hannover Antiziganismus/ Rassismus gegen Sinti* und Roma* wird nach wie vor häufig nicht erkannt, während Vorurteile gegen Sinti* und Roma* noch stark verbreitet sind. Eine Vielzahl an Studien belegen einen nach wie vor in ganz Europa verbreiteten Antiziganismus. Zuletzt belegten dies eindrücklich der 2021 veröffentlichte Bericht der Unabhängigen Kommission Antiziganismus (UKA) sowie in den vergangenen Jahren die Jahresberichte der Melde- und Informationsstelle (MIA) des Bundes. Trotz vielfältiger politischer Anstrengungen sind Sinti* und Roma* auch heute mit unterschiedlichen Formen der Diskriminierung konfrontiert. Institutionen wie kommunale Behörden, Polizei, Sozialarbeit, Medien aber auch Schulen sind in doppelter Perspektive bedeutend. Einerseits erfuhren Sinti* und Roma* gravierendes Unrecht durch eben diese. Andererseits sind sie, im Sinne von gleichen Rechten und Schutz vor rassistischer Diskriminierung, wichtige Akteure für verbesserte Teilhabe und den Einsatz gegen Antiziganismus. Insofern ist es sinnvoll und notwendig, dass Institutionen und die darin tätigen Akteur_innen ihr berufliches Handeln antiziganismuskritisch weiterentwickeln, um veränderte institutionelle Kulturen, Strukturen und Praktiken zu etablieren. Im Seminar/Workshop werden Grundlagen zur Geschichte des Antiziganismus vermittelt, für Mechanismen und Effekte institutioneller Diskriminierung sensibilisiert sowie Handlungsoptionen zu deren Abbau zusammengetragen, vorgestellt und diskutiert. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten Nähere Infos

Unvollendete Demokratie – Antiziganismus bekämpfen, Teilhabe in NRW stärken

Extern
25. September 2026,  18:00 Uhr, Landtag Nordrhein-Westfalen , Platz des Landtags 1, 40221 Düsseldorf Das Roma Integration Zentrum (RIZ) e.V. und das Landesnetzwerk der Sinti und Roma gegen Antiziganismus in NRW e.V. laden in Kooperation mit der Landtagsabgeordneten Frau Gönül Eğlence herzlich zur Fachveranstaltung ein: Wie schaffen wir mehr Chancengleichheit, echte Teilhabe und eine starke demokratische Stimme für Sinti und Roma in NRW? Gemeinsam mit Expert*innen aus Politik, Wissenschaft und Praxis soll ein Zeichen für Anerkennung, Gerechtigkeit und Veränderung gesetzt werden. Das Projekt wird gefördert durch Engagement Global aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen. Nähere Infos

Kontinuitäten des Antiziganismus

Extern
28.09.2026 18:00-20:00 Uhr, Vinetazentrum, Elisabethstraße 64, 24143 Kiel In diesem Vortrag geht es um die Kontinuitäten des Antiziganismus. Dabei wird betrachtet, wie sich Vorurteile, Ausgrenzung und Diskriminierung gegenüber Sinti und Roma über verschiedene Zeiten hinweg zeigen und verändern. Der Vortrag soll einen allgemeinen Einblick in das Thema geben und für bestehende Formen von Antiziganismus sensibilisieren. Nähere Infos

Erinnern an Sinti und Roma. Zugänge und Perspektiven

Extern
2. Oktober 2026,  09:30–17:00 Uhr, Burkardushaus, Am Bruderhof 1, 97070 Würzburg Wie erinnern wir an die Verfolgung, Unterdrückung und Ermordung von Sinti und Roma – und wie kann Erinnerungskultur heute aussehen? Die Tagung beleuchtet historische Quellen, Vorurteile und Stereotype sowie aktuelle Herausforderungen der Erinnerungskultur. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Interessensvertretung, Antiziganismus-Beratung und Erinnerungskultur kommen miteinander ins Gespräch. Nähere Infos

Vom Lachen im Leid Mit Humor gegen Antisemitismus und Antiziganismus im Film

06.10.2026 19:00 Uhr, Haus der EKD, Charlottenstraße 53/54, 10117 Berlin Humor kann verbinden, provozieren und gesellschaftliche Missstände sichtbar machen. Doch wie funktioniert das, wenn es um Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus geht? Diskussion anhand von vier Kurzfilmen mit den Regisseuren Arkadij Khaet und Sejad Ademaj und dem Politiker David Rosenberg. Es geht um Möglichkeiten und Grenzen von Humor im Umgang mit Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus. In dem Drama „Masel Tov Cocktail“ von Arkadij Khaet und Mickey Paatzsch aus dem Jahr 2020 schlägt der 16-jährige Jude Dima einen Mitschüler, der einen schlechten antijüdischen Witz gemacht hat, zu Boden und wird der Schule verwiesen. Er muss er sich bei dem Mitschüler entschuldigen; auf dem Weg dahin trifft er Menschen, die alle eine Haltung zum Judentum haben. Die satirische Produktion „Das Casting“ von Regisseur Willi Kubica aus dem Jahr 2022 zeigt, wie ein Regisseur Darsteller*innen für “fahrendes Volk am Rande der Stadt” sucht; da die Figuren möglichst “authentisch” sein sollen, werden zum Casting Sinti*zze und Rom*nja eingeladen. Aber die entsprechen ganz und gar nicht den antiziganistischen Vorurteilen des Regisseurs. „The Life and Miracles of St. Nicodemus of Tismana“ des Regisseurs Liviu Bărbulescu ist eine humorvolle Animation von 2023, der als humorvolle Animation verkleidet ist. Er verbindet auf tragikomische Weise den farbenfrohen visuellen Stil der alten rumänischen Kirchenmalerei mit ausgeschnittener Animation. Das wahre Vermächtnis des Heiligen Nicodemus: Die verdrängte Geschichte der Beteiligung der orthodoxen Kirche an der Versklavung der Roma* in Rumänien kommt allmählich zutage. „Deutsche Sprache, Schwere Sprache“ (2023) ist eine Komödie von Sejad Ademaj. Theo, Sänger einer Nazi-Band, kann nach einem schweren Unfall nur noch Arabisch sprechen. Um auf dem wichtigsten Konzert seines Lebens Deutsch singen zu können, zwingt er den Unfallverursacher Mahmoud dazu, ihm Deutsch beizubringen. Dr. Andra Drăghiciu, Critical Film & Image Hub an der Forschungsstelle Antiziganismus,Universität Heidelberg; Mani Tilgner, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF; Jakob Mirwald, Evangelische Akademie zu Berlin und Netzwerk Sinti Roma Kirchen Nähere Infos

Erinnern an Sinti und Roma

Extern
Zugänge und Perspektiven. Am 12. Oktober, 09.30 - 16.30 Uhr im Burkardushaus Am Bruderhof 1, 97070 Würzburg Sinti und Roma leben seit Jahrhunderten in Europa und sind mit der Kultur und Geschichte des Kontinents verbunden. Dennoch existieren über sie fest verankerte Vorurteile und Stereotypen. Weniges ist zudem bekannt über ihre Verfolgung, Unterdrückung und Vertreibung über die Jahrhunderte und auch nicht über den Missbrauch an Sinti und Roma und deren Ermordung im Nationalsozialismus. Die Veranstaltung beleuchtet Chancen und Herausforderungen der Erinnerungskultur an Sinti und Roma. Es wird auch der Frage nachgegangen, wie sich ihre Lebenswirklichkeit in historischen Quellen spiegelt. Akteur*innen aus der Interessensvertretung der Sinti und Roma, der Antiziganismus-Beratung und der Erinnerungskultur kommen miteinander ins Gespräch. Nähere Infos

20 Jahre Amaro Drom – Unsere Stimmen, Unsere Geschichten, Unsere Zukunft

Extern Malte Clausen
Jubiläumsfeier am 17.10.2026, 17:00 Uhr im Festsaal der Berliner Stadtmission, martas Gästehäuser Hauptbahnhof Berlin, LehrterStraße 68, 10557 Berlin Am 17. Oktober ist die Feier des 20-jährigen Jubiläums und damit zwei Jahrzehnte voller gemeinsamer Wege und engagierter Bildungs- und Empowermentarbeit. Unter dem Motto „Amaro Drom – Amaro Anglunipe! Unser Weg – Unsere Zukunft!“ gibt es einen Blick zurück auf 20 Jahre Gemeinschaft, Entwicklung und Zusammenhalt. Und der Blick nach vorn: auf alle gemeinsamen Projekte, die in Zukunft  gestaltet werden. Nähere Infos

Film im Unterricht: Verfolgung von Sinti* und Roma* im Nationalsozialismus

Extern
Online-Fortbildung im Vorfeld des Augen auf-Kinotags, 04.11.2026, 15 bis 18 Uhr Geeignet für Lehrkräfte an Sekundar- und Berufsschulen, insb. der Fächer Geschichte, Politik, Sozialkunde, Deutsch, Kunst, Ethik und Religion Referentin: Atiđe Jasarova Filme tragen dazu bei, die Schrecken der NS-Zeit erinnerungskulturell zu bewahren und emotional zugänglich zu machen. Lange Zeit blieb filmisch wie gesellschaftlich die Verfolgungsgeschichte von Sinti* und Roma* ausgeblendet, obwohl mehrere hunderttausend Angehörige der Minderheit von den Nationalsozialist:innen verfolgt und ermordet wurden. Inzwischen gibt es bewegende Spiel- und Dokumentarfilme, die auch im Unterricht eingesetzt werden können. Die Fortbildung verbindet historisches Hintergrundwissen, Filmbildung und kritische Medienkompetenz im Bereich Antiziganismus. Auf dieser Basis werden konkrete Unterrichtsentwürfe zu Filmen des Augen auf-Kinotags erarbeitet, zum Biopic "Django – Ein Leben für die Musik" (F, 2017), zum Kinderfilm "Zirkuskind" (D, 2024) über eine Sinti* Artistenfamilie, zu den Kurzfilmen "Menschen können zweimal sterben" (D, 2022) des Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti* und Roma* Europas sowie zum Dokumentarfilm "Wesley schwimmt" (D, 2024), der den Urenkel des Überlebenden Hugo Höllenreiner auf eine Gedenkstättenfahrt begleitet. Ziel der Fortbildung ist es, Wege zu finden, Schüler:innen die NS-Geschichte und deren Bedeutung für die Gegenwart zu vermitteln und sie für Diskriminierung in der heutigen Vielfaltsgesellschaft zu sensibilisieren. Es werden film- und bildungstheoretische Grundlagen vorgestellt und mit Filmbeispielen diskutiert. Ein Schwerpunkt wird dabei auf Antiziganismus im Film gelegt. Wir diskutieren, wie Sie im Kontext von Sehroutinen, Vorwissen und Rezeptionserwartungen der Schüler:innen Filme im Unterricht einsetzen können. Die Referentin, Atiđe Jasarova, ist Projektmanagerin im "Critical Film & Image Hub" an der Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg, die im Programm "Demokratie leben!" der Bundesregierung gefördert wird. In ihrer vorherigen Tätigkeit für den Münchner Verein RomAnity e.V. hat sie zuvor den Anime-Film "Unbroken", welcher fünf historische Persönlichkeiten der Minderheit der Sinti* und Roma* durch das Grauen des Holocausts begleitet, co-produziert. Daneben engagiert sie sich als Vortragende, Workshopleiterin und Teilnehmerin unterschiedlicher Medienformate für die Inklusion und gleichberechtige Teilhabe der Minderheit. Die Fortbildung findet vorab im Rahmen eines Kinotags anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus statt. Der Augen auf-Kinotag wird konzeptioniert und realisiert von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft und der Agentur Jetzt & Morgen. Filmpädagogisch begleitet wird der Kinotag von VISION KINO, Netzwerk für Film und Medienkompetenz, in Kooperation mit den SchulKinoWochen. Nähere Infos

Kulturwochen Sinti und Roma | Eine Bildergeschichte des Antiziganismus

Extern
Di, 10. Nov 2026, 19:00 - 21:00im spce Muthesius, Andreas-Gayk-Straße 7-11, 24103 Kiel In dieser dialogischen Bildbetrachtung werden Darstellungen von Sinti und Roma aus verschiedenen europäischen Epochen analysiert. Ausgangspunkt sind die Beobachtungen der Teilnehmenden: Was ist zu sehen, welche Motive und Zuschreibungen werden sichtbar? Darauf aufbauend werden historische und gesellschaftliche Kontexte erläutert und der Antiziganismus dekonstruiert. Die Veranstaltung macht deutlich, wie visuelle Darstellungen zur Konstruktion antiziganistischer Feindbilder beigetragen haben und bis heute wirken. Nähere Infos

Kulturwochen Sinti und Roma | Die Geschichte deutscher Sinti* und Roma* in Schleswig-Holstein

Mi, 11. Nov 2026, 19:00 Uhr, hansa48, Hansastraße 48, 24118 Kiel Die Geschichte deutscher Sinti* und Roma* in Schleswig-Holstein... Wie hängt diese mit Verfolgung, verspäteter Aufarbeitung und fehlender Entschädigung zusammen? Dr. Sebastian Lotto-Kusche von der Europa-Universität Flensburg stellt zentrale Ergebnisse der Studie „Aufarbeitung der Geschichte der deutschen Sinti und Roma in Schleswig-Holstein“ vor, die 2022 vom Schleswig-Holsteinischen Landtag in Auftrag gegeben wurde. Die Studie beleuchtet die Verfolgung von Sinti* und Roma* im Nationalsozialismus, die Rolle von Polizeibeamten sowie den Umgang mit Betroffenen nach 1945 in Schleswig-Holstein. Ausgehend von Interviews mit Nachkommen der Überlebenden, Zeitungsanalysen und der Auswertung von Entschädigungs- und Wiedergutmachungsverfahren wird die Kontinuität von Antiziganismus bis heute offengelegt. Nach dem Vortrag gibt es Raum für ein Gespräch. Nähere Infos

Lehre im Kontext von Anti-Schwarzem Rassismus und Antiziganismus gestalten

Extern
BeTo!-Projekt-Fortbildung: Diskriminierungssensible Didaktik. 13. November 2026, 09:00 bis 13:00 Uhr, Technische Universität Darmstadt, Karolinenplatz 5 64289 Darmstadt Der Workshop fokussiert Anti-Schwarzen Rassismus und Antiziganismus im Kontext von (Hochschul-) Lehre. Das Angebot richtet sich an alle Lehrenden und wird vom Projekt „Better Together! Diskriminierungskritisch – Intersektional – Empowernd“ (FB03) organisiert. Er findet in Kooperation mit der Hochschuldidaktischen Arbeitsstelle (HDA) statt. Als Referent*innen sind Abdou-Rahime Diallo (Diaspora Policy Interaction) und Nathalie Schüler (Hessischer Landesverband Deutscher Sinti und Roma) zu Gast. Nähere Infos

Vergangene Termine

Gedenkveranstaltung: Zehn Jahre nach dem tödlichen Angriff auf Eugeniu Botnari

Extern
Donnerstag, 17. September 2026, ab 14.30 Uhr auf dem Eugeniu-Botnari-Platz am Bahnhof Lichtenberg, 09638 Lichtenberg Vor zehn Jahren ereignete sich der tödliche Angriff auf Eugeniu Botnari in der Edeka Filiale im Bahnhof Lichtenberg. Auf dem Eugeniu-Botnari-Platz kommen wir zusammen und halten inne. Wir erinnern an das, was passiert ist, und tauschen uns in verschiedenen Gesprächsrunden über das umkämpfte Gedenken an Eugeniu Botnari, über die Situation von Obdachlosen am Bahnhof Lichtenberg sowie die Situation von Rom*nja aus. Die Veranstaltung wird musikalisch gerahmt von Alexei und Paul Geigerzähler. Eine Veranstaltung der Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke, dem HINSCHAUEN Kulturfestival zu Obdach- und Wohnungslosigkeit und dem Lichtenberger Register. Im Anschluss findet ab 17.30 Uhr eine Demonstration in Gedenken an Eugeniu Botnari statt, die am U-Bahnhof Lichtenberg (Ausgang Siegfriedstraße) startet. Nähere Infos

Vorstellung der Wanderausstellung der Sinti und Roma

Extern
14.09.2026 18:00-20:00 Uhr, Vinetazentrum, Elisabethstraße 64, 24143 Kiel Die Ausstellung des Verbands Deutscher Sinti und Roma e.V. Landesverband SH gibt Einblicke in die Geschichte und Lebensrealitäten der Sinti und Roma in Deutschland. Sie informiert über Verfolgung und Diskriminierung und thematisiert zugleich den langen Weg zu Anerkennung, Gleichberechtigung und gesellschaftlicher Teilhabe. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich mit Geschichte, Erinnerung und aktuellen Fragen rund um Antiziganismus auseinanderzusetzen. Die Ausstellung schafft Raum für Information, Begegnung und einen offenen Austausch. Nähere Infos
Weitere laden